BFH: Nachträglicher Einbau einer Gasanlage

BFH: Nachträglicher Einbau einer Gasanlage in Dienstfahrzeug erhöht nicht Bemessungsgrundlage für Ein-Prozent-Regelung

Die Kosten für den nachträglichen Einbau einer Flüssiggasanlage in ein zur Privatnutzung überlassenes Dienstfahrzeug sind nicht als Sonderausstattungskosten in die Bemessungsgrundlage für die so genannte Ein-Prozent-Regelung zur pauschalen Berechnung des zu versteuernden geldwerten Vorteils einzubeziehen. Dies hat der Bundesfinanzhof mit jetzt mitgeteiltem Urteil vom 13.10.2010 entschieden. Denn für die Ermittlung der Bemessungsgrundlage sei gemäß 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG immer der Zeitpunkt der Erstzulassung maßgeblich (Az.: VI R 12/09, BeckRS 2011, 94275).

Stefan Schlöffel
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

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