Stärkere Rechte für die Diskriminierungskläger

Achtung: Stärkere Rechte für die Diskriminierungskläger!

Bislang war eine Diskriminierung eines Stellenbewerbers dann ausgeschlossen, wenn er objektiv für die Stelle nicht geeignet war. Diese Rechtsprechung hat nunmehr das BAG mit Urteil vom 29. Mai 2016 – 8 AZR 470/16 – aufgegeben.

Die objektive Eignung eines Bewerbers für die ausgeschriebene Stelle ist nicht mehr Voraussetzung eines Entschädigungsanspruchs.

Diese Entscheidung stellt einen grundlegenden Rechtsprechungswandel dar, der die Rechte von Diskriminierungsklägern erheblich stärkt und „professionellen Diskriminierungsklägern“ höhere Erfolgsaussichten einräumt.

Praxishinweis:

Die Stellenausschreibungen sollten deshalb unbedingt diskriminierungsfrei sein. Es empfiehlt sich, Formulierungen vorher durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht prüfen zu lassen.

Stefan Schlöffel

Rechtsanwalt | Mediator
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Tel. 0211 49140220
eMail: schloeffel@haas-law.de

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