Mitarbeiter-Überwachung

In einer Entscheidung vom 19. Februar 2015, Az.: 8 AZR 1007/13, hat das Bundesarbeitsgericht klargestellt, dass Arbeitgeber ihre Mitarbeiter nicht ohne weiteres von einem Detektiv überwachen lassen dürfen.

Erforderlich sei vielmehr ein auf Tatsachen beruhender konkreter Verdacht einer Pflichtverletzung.

Beispielsweise könne dieser in dem Vortäuschen einer Krankheit oder einem Diebstahl liegen. Sollte sich die Überwachung als unzulässig herausstellen, hat der observierte Arbeitnehmer einen Anspruch auf Schmerzensgeld.

Stefan Schlöffel

Rechtsanwalt | Mediator
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Tel. 0211 49140240
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