Einschaltung eines Rechtsanwalts

Einschaltung eines Rechtsanwalts erforderlich?

Die Abwicklung eines Unfallschadens birgt viele Tücken, die am Anfang für Sie als juristischen Laien nicht überschaubar sind. 

Sie wissen beispielsweise nicht, was es mit der 130%-Regelung auf sich hat, was Sie bei einer fiktiven Abrechnung berücksichtigen müssen, wie Sie sich bei der Anmietung eines Mietwagens verhalten sollen, wann die Versicherung Sie auf einen erhöhten Restwert verweisen kann, ob die Versicherung Ihnen Verbringungskosten zu erstatten hat, wann Ihnen ein Verdienstausfall zusteht, etc.

Da die Versicherung des Unfallgegners Ihre Rechstanwaltskosten erstatten muss, hat sie ein berechtigtes Interesse daran, Rechtsanwälte außen vorzuhalten.
Die Versicherung des Unfallgegners will Ihnen deshalb möglichst schnell einen sog. Fullservice anbieten.

Die Anrufer der Versicherung des Unfallgegners sind speziell geschulte, besonders freundliche Mitarbeiter eines Call-Centers, die jedoch von der eigentlichen Problematik der Abwicklung eines Haftpflichtschadens nichts verstehen.
Das einzige Ziel ist es, Sie davon abzubringen, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu beauftragen, um Kosten einzusparen.
Die Versicherungen wollen Ihnen oftmals auch suggerieren, Sie senkten durch diese Einsparung die Versicherungsprämien für die Allgemeinheit.

Dies ist jedoch falsch, da keine Versicherung die Prämien deshalb senkt, weil weniger Rechtsanwälte bei der Regulierung eines Unfallschadens beauftragt werden.
Zum anderen beschäftigen die Versicherungen selbst ein Heer von Juristen, um möglichst effektiv Ihren Schaden „klein zu rechnen“.

Es empfiehlt sich deshalb auf jeden Fall, schon aus Gründen der „Waffengleichheit“, sofort und immer einen Rechtsanwalt zur Durchsetzung der Ansprüche zu beauftragen.
Die Kosten eines Rechstanwalts sind Teil Ihres Gesamtschadens und müssen bei einem unverschuldeten Unfall erstattet werden.